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Oper: Der Babier von Sevilla

Haare schneiden, Intrigen spinnen und Geschäfte machen gehören zum Alltag des wohl bekanntesten Friseurs der Musikgeschichte. Mit seinem Freund zieht er los, um dessen Geliebte aus den Fängen ihres Vormundes zu befreien.

Der wohl bekannteste Frisör der Musikgeschichte öffnet endlich wieder seinen Salon im Staatstheater. Haare schneiden, Intrigen spinnen und Geschäfte machen sind nur einige seiner vielen Talente, die er in seinem bestens bekannten Auftrittslied anpreist. Diese Fähigkeiten wird er auch einsetzen müssen, gilt es doch zusammen mit seinem Freund Graf Almaviva dessen Geliebte Rosina aus den Fängen ihres Vormundes Dr. Bartolo zu befreien, der es auf ihr Erbe abgesehen hat. Um Rosinas Herz für Almaviva zu erobern und den alten Tölpel zu überlisten, ist dem umtriebigen Duo jedes Mittel recht.

Mit Der Barbier von Sevilla setzte Rossini den Maßstab für die Opera buffa schlechthin. Eine aberwitzige Situation jagt die nächste, immer getrieben vom Puls seiner schwungvollen Musik. Regisseur Martin G. Berger, der kürzlich mit dem Theaterpreis Der Faust für die beste Regie ausgezeichnet wurde, inszeniert den Opernklassiker als buntes Spektakel. Alle Darsteller*innen hängen wie in der Augsburger Puppenkiste an Fäden und vollführen die tollsten Kunststücke, bis sie sich von ihrem*r Puppenspieler*in emanzipieren und eigene Wege gehen. In Kooperation mit dem Theater Dortmund ist seine vielgepriesene Inszenierung nun am Staatstheater zu sehen.