Mitten in der Karlsruher Innenstadt-West, auf dem Stephanplatz, baut dreimal die Woche einer der größten Märkte der Fächerstadt seine Stände auf. Hier erwartet euch eine riesige Auswahl an frischem Gemüse, feinem Käse und ofenfrischem Brot. Der Markt ist immer gut besucht. Die vielen Stammkunden schätzen vor allem die zentrale Lage und das vielfältige Angebot.
Beim Geflügel Schneider könnt ihr Frisches von der Gans bekommen, etwa Schmalz in verschiedenen Variationen, rohrgeräuchertes Gänsefilet oder Gänsegulasch. Ebenfalls am Stand erhältlich, ist Wildfleisch von der Metzgerei Knopf.
Am Feinkost-Stand von Varol Eksi locken eingelegte Oliven und frisches Fladenbrot und bei Antonio Raiolo duftet es nach italienischer Salami. Ebenfalls in der Theke: Frische Pasta, milder oder würziger Käse und hochwertiges Olivenöl. Beim Obst und Gemüse hat man die Qual der Wahl. Ganze fünf Stände locken je nach Saison mit knackigen Salaten, süßen Beeren oder farbenfrohen Kürbissen.
Wer vom ganzen Einkaufen hungrig geworden ist, kann sich beim Seestern-Stand ein Fischbrötchen holen und dabei gleich noch die Forelle fürs Abendessen mitnehmen. Für Brot und Brötchen sorgt auf dem Stephanplatz der Pfälzer Brotbuwe, Fricke-Bäck aus Waldbronn und La Minzbrueck aus dem Elsass. Bei Letzterem kann man den Kaffee zum Croissant direkt mit bestellen. Wer noch mehr Lust auf Süßes hat sollte an Stefan’s Käsekuchenstand vorbeischauen. Hier gibt es den besten Käsekuchen Süddeutschlands munkelt man. Neben dem schlichten Klassiker gibt es auch Sorten mit Rosinen, Kirschen oder Mohn. Je nach Saison wandern auch mal Maronen, Rhabarber oder Heidelbeeren in den Kuchen.
Neben den ganzen Ständen mit Leckereien, gibt es auch einige Nonfood-Stände auf dem Platz. Besonders freundlich empfangen wird man bei Khan Hanan, einem Blumenverkäufer aus Leidenschaft. Das Sortiment reicht von Schnittblumen über schön gebundene Sträuße bis hin zu Topfpflanzen. Sein persönlicher Favorit ist die Protea, die Nationalblume Südafrikas, da sie quasi unkaputtbar ist.
Wenn ihr eure Tulpen, Narzissen und Amaryllis lieber selber ziehen wollt, könnt ihr euch bei Wilhelm Niewöhner Blumenzwiebeln kaufen. Allerdings braucht es dazu etwas Glück, da er nur selten auf dem Markt ist. In der „Duftoase“ von Jörg Krimmel aus Stutensee findet ihr eine riesige Auswahl an Gewürzen, Duftsprays und ätherischen Ölen. Ab und an sieht man auch eine ältere Dame auf dem Platz, die selbst gestrickte Strümpfe verkauft.




